Spanien plantzt 200-euro-zuschlag pro kind ab 2026
Das spanische Kabinett hat einen Bericht über die Strategie für nachhaltiges Wachstum bis 2030 angenommen. Dazu gehört auch die Einführung eines universalen Kindergeldes in Höhe von 200 Euro pro Monat für Kinder bis zum 18. Lebensjahr.
nnUmsetzung voraussichtlich 2026
nnDer Schatzministerin María Jesús Montero zufolge soll die Neugestaltung von Bestehenden Leistungen zur Armutsbekämpfung evaluiert werden, bevor ein solches Kindergeld eingesetzt werden kann. Wenn dies nicht möglich ist, könnte das Gremium ein Realdekret erlassen, um die Maßnahme schnell umzusetzen.
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5,2 Milliarden euro von großvermögenssteuern
nnUm die Finanzierung des Kindergeldes zu sichern, plant das Sozialministerium eine Vermögenssteuer von 2 Prozent auf Vermögenswerte über 100 Millionen Euro. Laut Schätzungen des Europäischen Steuerbeobachtungsinstituts könnte dies bis zu 5,2 Milliarden Euro einbringen.
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Wirkung auf die kinderarmut
nnEin Studie von UNICEF hatte bereits ergeben, dass die Einführung eines solchen Kindergeldes in Spanien die Kinderarmut um 7,1 Prozentpunkte senken könnte, was etwa 530.000 Kinder aus der Armut würde befreien.
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Politische herausforderungen
nnDie Umsetzung des Kindergeldes steht jedoch unter politischem Druck, da das spanische Haushaltsrecht für 2026 noch nicht abgeschlossen ist. Es könnte jedoch vorgezogen werden, wenn die Regierung das notwendige Dekret erlässt.
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