Spanien erteilt 37.017 stellenangebote für 2026

Der spanische Regierungsrat hat die neuen öffentlichen Stellenangebote (OEP) für 2026 genehmigt. Es handelt sich um 37.017 Positionen, was lediglich 429 mehr ist als im Vorjahr. Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung ist hierbei die ambitionierteste Maßnahme bislang, die jedoch von den drei größten Arbeitnehmerverbänden als transparent und ohne tiefgreifende Verhandlungen kritisiert wird.

Erste stellenangebote in ki, cybersecurity und datenwissenschaft

Wie Regierungsmitarbeiter Óscar López bei einer Pressekonferenz nach dem Regierungsratssitzung verkündete, werden erstmals in der Geschichte Spaniens Stellen für Experten in Künstlicher Intelligenz, Cybersecurity und Datenwissenschaft ausgeschrieben.

Parallel dazu erhöht das Ministerium sein Engagement um 200 Prozent im Cuerpo Superior de Sistemas y Tecnología de la Información, um die öffentliche Verwaltung attraktiver für technisch versierte Talente zu machen, die in einem knapp werdenden Arbeitsmarkt knapp werden.

23% Mehr stellen in prioritären bereichen

23% Mehr stellen in prioritären bereichen

Der größte quantitative Schwerpunkt der OEP liegt im Bereich der neuen Technologien. Mehr als 1.700 Stellen werden hier vergeben, was einer Zunahme um 42% gegenüber der vorherigen Ausschreibung entspricht.

Das Ministerium folgt dieser Zahlen mit einer strukturellen Maßnahme, die, wie López erklärte, von einer reaktiven zu einer proaktiven Personalplanung wechselt. Die OEP wird henceforth nicht mehr an die Anteil der Ausscheidungen angepasst, sondern an strategischen Prioritäten des Landes ausgerichtet.

Die prioritären Bereiche wie Digitalisierung, Energiewende, Cybersecurity, Infrastruktur, Außenhandel und Migrationspolitik erhalten ein Plus von 30% gegenüber der vorherigen Ausschreibung.

Darüber hinaus werden 346 Stellen im Zusammenhang mit der Klima-Notlage ausgeschrieben. Der Minister fügte jedoch ein wichtiges Körnchen hinzu: