T-mobile im visier: at&t wirft irreführende werbung und preisvergleiche vor
Ein anhaltender streit in der telekommunikationsbranche
Der Konkurrenzkampf zwischen AT&T und T-Mobile eskaliert weiter. AT&T hat erneut eine Klage gegen T-Mobile eingereicht, in der dem Konkurrenten vorwirft, seine Kunden mit irreführenden Werbeversprechen und falschen Preisvergleichen zu locken. Der Markt für Telekommunikationsdienstleistungen nähert sich der Sättigung, was zu einem verstärkten Kundenabwerben durch die Anbieter führt. Tools wie T-Mobiles Easy Switch werden zu einem zentralen Element dieser Strategie.
nnWas ist der easy switch und was beanstandet at&t?
T-Mobiles Easy Switch, integriert in die T-Life App, ermöglicht es Kunden von AT&T und Verizon, in nur 15 Minuten zum T-Mobile-Kunden zu wechseln. Das Tool analysiert die bestehenden Konten und empfiehlt passende T-Mobile-Tarife. Ursprünglich benötigte es noch den Login in die Konten der Konkurrenten, mittlerweile reicht der Billing-Informationen. AT&T kritisiert jedoch die „Switching Made Easy“-Kampagne, die angeblich übertriebene Einsparungen verspricht und den Wechselprozess beschönigt.
nnIrreführende preisvergleiche und optionale extras
Laut AT&T werden bei den Preisvergleichen optionale Extras und gebündelte Leistungen in die Berechnungen von T-Mobile einbezogen, die Kunden nicht explizit angefordert haben. Zudem werden vermeintlich Premium-Tarife von AT&T mit günstigen T-Mobile-Tarifen verglichen, anstatt einen direkten Vergleich von ähnlichen Angeboten zu ermöglichen. AT&T wirft T-Mobile zudem vor, Gebühren und Vergleichswerte inkonsistent anzuwenden, wodurch deren Tarife teurer und weniger leistungsstark erscheinen.
nnDie dauer des wechsels: eine frage der perspektive
AT&T argumentiert, dass der angegebene Wechselprozess von 15 Minuten lediglich die Bestellabwicklung umfasst, während der tatsächliche Übergang, inklusive Aktivierung und Rufnummernübertragung, Stunden oder sogar Tage dauern kann. Die Klage verweist auf eine Aussage von T-Mobile aus dem Jahr 2013, in der das Unternehmen zugab, nicht unbedingt
