Warum autos oft ohne ersatzrad kommen

Während die Großverkehrsflotten immer mehr auf die Vorteile von Schleuderreifen setzen, rückt der Ersatzrad-Anbau bei Neuwagen in den Hintergrund. Eine der Gründe dafür sind die neuartigen Reifenkonstruktionen, die erheblich langlebiger und widerstandsfähiger sind als ihre Vorgänger.

Die auswüchse von ersatzrädern: platzknappheit und gewicht

Ein Ersatzrad kann bis zu 50 Kilogramm auf die Nutzlast eines Fahrzeugs ausüben, insbesondere bei Elektrofahrzeugen wie dem Tesla, die ohnehin an Gewicht beschränkt sind. Hinzu kommt, dass das zusätzliche Rad und sein Zubehör im Kofferraum Platz wegnehmen kann, was bei kleinen Fahrzeugen schnell die verfügbare Ladekapazität einschränkt.

Kits statt ersatzräden: die moderne lösung

Kits statt ersatzräden: die moderne lösung

Stattdessen bieten viele Hersteller heute Reparatursätze an, die aus einem Kompressor und einem Reifenkleber bestehen. Diese lassen sich leicht im Straßenbereich anwenden, wenn ein Reifen beschädigt wird, und sparen somit den Aufwand eines Ersatzrades. Allerdings gibt es Grenzen: bei schweren Schäden bleibt ein Reparatursatz oft unzureichend und ein Auswechseln des Reifens notwendig.

Zu den Ausnahmen zählen Pick-up-Fahrzeuge, die ihre Ersatzräder als unabdingbar erachten, da sie im Alltag häufiger mit lasten belastet werden und in unebenen Gelände fahren müssen. Die meisten anderen Neuwagen haben jedoch auf Ersatzräder verzichtet, da sie sich auf die modernen, widerstandsfähigeren Reifen konzentrieren, die eine längere Lebensdauer garantieren.