Wall street zittert: ölpreise stoppen anstieg – aktienmärkte ambivalent
Die Erleichterung ist verhalten. Nach einem ersten Aufschwung am Vortag brachten fallende Energiepreise am Dienstag die Wall Street zurück auf Kurs. Die Sorgen vor einer Deflation, ausgelöst durch steigende Rohölkosten, wirken – vorerst – etwas gelindert.

Die börsen reagieren gemischt auf die entwicklung
Während der Dow Jones minimal verlor (–0,06 %), zeigte sich der S&P 500 mit einem Rückgang von –0,04 % kaum berührt. Der Nasdaq 100 verhielt sich ähnlich stabil. In Europa hingegen herrschte eine deutlich positivere Stimmung. Der Euro Stoxx 50 legte um 2,4 % auf 5.820 Punkte zu, der Stoxx Europe 600 gewann 2 %.
Besonders stark stiegen die Aktienkurse in Spanien, wo der Ibex 35 um 2,7 % zulegte. Auch der italienische FTSE MIB (+2,51 %) und der deutsche DAX (+2,32 %) konnten deutliche Gewinne verzeichnen. In Paris legte der Cac 40 um 1,73 %, während der Londoner FTSE 100 um 1,57 % zunahm.
Der entscheidende Faktor: Der Ölpreis brach erstmals seit März ein. Diese Entwicklung folgt auf Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, der eine baldige Beendigung des Krieges im Iran ankündigte. Diese Aussagen stehen im Gegensatz zu früheren, vagen Botschaften der Regierung und deuten auf Vorsicht in Washington bezüglich der wirtschaftlichen Auswirkungen höherer Ölpreise hin. Die Cboe Volatility Index (VIX), oft als
