T-mobile verändert abonnentenzahlen-berichterstattung: nettozuwachs von mobilfunklinien verschwindet
T-mobile kündigt nettozuwachs von mobilfunklinsenzahlen an
Der US-amerikanische Mobilfunkanbieter T-Mobile will ab diesem Quartal keine Nettozahlen für den Zuwachs von Postpaid-Mobilfunklinien mehr offenzulegen. Stattdessen werden nur Netto-Konten-Zahlen veröffentlicht.

Analysten kritisieren entscheidung
Die Entscheidung stieß bei Analysten auf Kritik, da die Nettozahlen für Mobilfunklinien eine einfache Möglichkeit bieten, die Leistung der Anbieter miteinander zu vergleichen. T-Mobile verteidigte die Änderung, indem es betonte, dass 90 Prozent seiner Linien zu Mehrfach-Accounts gehören und die meisten Kunden auch Tablet, Uhren und Broadband-Dienste von T-Mobile nutzen.
Wettbewerb in der telekommunikationsbranche
Die Telekommunikationsbranche ist sehr konkurrenzintensiv, was es Anbieter immer schwieriger macht, ihre Zahlen zu verbessern. Nach einem schwachen Jahr hat Verizon unter neuem CEO Dan Schulman auf den Markt gedrängt, um Kunden zu gewinnen. Die drei großen US-amerikanischen Mobilfunkanbieter T-Mobile, AT&T und Verizon konzentrieren sich immer stärker auf die Bereitstellung von gebündelten Diensten, wie Mobilfunk und Internet, um weiter zu wachsen.
T-mobile setzt auf andere wachstumsstrategien
Außerdem erweitert T-Mobile seine Wachstumsstrategien, wie zum Beispiel die Einführung eines Visa-Kreditkarten-Produkts. Obwohl T-Mobile die Nettozahlen für Mobilfunklinien nicht mehr offenzulegen wird, bleibt es bei der Bereitstellung von Konten-Zahlen, Durchschnittsrechnungen pro Account (ARPA) und Abbruchraten transparent.
Zukünftige prognosen für t-mobile
Zum Ende des Jahres 2026 erwartet T-Mobile 2,5 Millionen neue Postpaid-Mobilfunklinien, was unter dem Zuwachs von 3,3 Millionen Linien aus dem letzten Jahr liegt. Es bleibt jedoch unklar, ob das Ziel erreicht wird, da T-Mobile wie gehabt konservative Prognosen abgibt und meist die Ziele übertreibt.
