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Samsung stoppt galaxy z fold 3: ambitionierte technik scheitert an der zeit

Samsung beendet die Produktion des galaxy z fold 3. Nur wenige Monate nach dem Start in Südkorea und den USA stellt das Unternehmen die Verkäufe ein. Eine überraschende Entscheidung, die die Grenzen der Foldable-Technologie aufzeigt.

Der galaxy z fold 3 – ein kurzlebiger star

Der galaxy z fold 3 – ein kurzlebiger star

Das Fold 3 erfreute sich bei seiner Einführung großer Beliebtheit. Die Nachfrage überstieg das Angebot bei Weitem, und auf dem Gebrauchtmarkt wurden Preise erzielt, die das ursprüngliche Preisniveau von 2.900 US-Dollar deutlich überstiegen – teilweise verdreifacht.

Doch die Euphorie währte nicht lange. Samsung hat offiziell angekündigt, die Produktion einzustellen, beginnend mit Südkorea und anschließend in den USA, sobald die verbleibenden Lagerbestände abgebaut sind.

Die Entscheidung ist nicht unerwartet. Analysten vermuten, dass das Fold 3 eher als technologisches Experiment gedacht war, als als Massenprodukt. Die hohen Produktionskosten in Kombination mit dem ambitionierten Design machten es schwierig, profitabel zu sein.

Das Modell zeigte jedoch, dass es eine Nachfrage nach innovativen Smartphones gibt, die bereit sind, für neue Technologien mehr zu bezahlen. Es etablierte Samsung zudem als ernstzunehmenden Konkurrenten von Huawei, das bereits 2019 mit dem ersten Foldable auf dem Markt war und seitdem mit dem Mate X-Modell nachgestoßen hat.

Samsung bietet weiterhin die Galaxy Z Fold 4 und Z Flip 4 an und arbeitet an den Nachfolgemodellen. Ob das Fold 3 jedoch eine Wiedergeburt erleben wird, ist fraglich.

Die kurze Lebensdauer des Galaxy Z Fold 3 ist ein Zeichen dafür, dass selbst die fortschrittlichste Technologie nicht immer den kommerziellen Erfolg hat. Die Frage ist nun, wie lange die Foldable-Technologie noch ein Nischenprodukt bleiben wird.