Samsung schaltet um: gigantische akkus für s27 pro und ultra drohen
Die Smartphone-Welt stagniert, was den Akku-Bereich betrifft. Während chinesische Hersteller mit brachialer Leistung aufwarten, hat Samsung bislang eine konservative Strategie verfolgt. Doch nun scheint sich das Blatt zu wenden – und das mit Konsequenzen für die kommende S27-Reihe.
Profi-trick: größere akkus dank s pen-kompromiss
Gerüchte um eine massive Akku-Verbesserung für das S27 Pro sind laut einem anonymen Tipster, Kro, bereits seit Wochen die Runde. Das Modell soll mit einer Kapazität von 5000 mAh punkten – dem gleichen Wert wie das S26 Ultra. Ein deutliches Upgrade gegenüber den 4300 mAh im S26 und den 4900 mAh im S26 Plus. Die Frage ist: Wie hat Samsung das geschafft?
Die Antwort liegt vermutlich im Verzicht auf den S Pen. Die Technologie ermöglicht es, den Platz für einen deutlich größeren Akku zu gewinnen, ohne die Abmessungen des Smartphones drastisch zu verändern. Das S27 Pro wird voraussichtlich eine Bildschirmdiagonale von 6,47 Zoll bieten – etwas kleiner als das S26 Ultra mit seinen 6,9 Zoll, aber größer als das Standard-S26 mit seinen 6,3 Zoll.

Ultra-kamera und innovatives teleobjektiv
Auch das S27 Ultra soll von der Akku-Revolution profitieren. Es wird erwartet, dass das Top-Modell eine Kapazität von rund 6000 mAh erreichen soll – eine deutliche Abweichung von den bisherigen 5000 mAh. Samsung hat sich bisher stets an diese Grenze gehalten. Die Kamera dürfte dem S26 Ultra ähneln, mit der gleichen Ultraweiteneinstellung und Hauptsensor. Allerdings könnte das Pro-Modell ein innovatives ALoP-Teleobjektiv erhalten – ein System, das mehr Licht einfängt, für hellere Bilder sorgt und die Linsen horizontal anstatt vertikal ausrichtet, was Platz spart und die Optik verbessert. Ein interessanter Ansatz, der das S27 Pro optisch voneinander abheben könnte.
Die S27-Reihe könnte voraussichtlich im ersten Quartal 2027 vorgestellt werden. Ob Samsung die Akku-Politik nachhaltig ändert, wird sich zeigen. Es ist aber klar: Der Wettbewerb zwingt die Südkoreaner zu neuen Ansätzen – und das ausgerechnet im Bereich, der für viele Nutzer am wichtigsten ist: die Batterielaufzeit.
