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Samsung galaxy s26 ultra: bloatware-flut – premium-smartphone mit unnötigen apps?

Der Samsung Galaxy S26 Ultra verspricht High-End-Leistung und innovative KI-Features. Doch die Freude über den neuen Spitzen-Smartphon könnte schnell verpuffen: Trotz des hohen Preises kommt das Gerät mit einer erstaunlich großen Menge an vorinstallierten Apps – Bloatware, die selbst eingefleischte Android-Nutzer schockiert.

Top-speicherplatz füllt sich schnell

Samsung bietet den Galaxy S26 Ultra ab sofort mit bis zu 1.300 $ im Vorverkauf an. Dabei wird nicht nur ein blitzschneller Prozessor und eine Top-Kamera versprochen, sondern auch ein neues Privacy Display und diverse Galaxy AI-Verbesserungen. Doch was viele Nutzer kritisch sehen: Der Speicherplatz, der bereits durch das Betriebssystem und vorinstallierte Software gedeckt wird, beträgt satte 40 GB – ohne dass der Nutzer zusätzliche Apps installiert.

Die Liste der vorinstallierten Apps ist lang: von Apps von Meta, Microsoft, Google und Spotify bis hin zu redundanten Apps wie Google Play Store und Samsung Galaxy Store, Samsung Internet Browser und Google Chrome, Outlook und Gmail, sowie Google Drive und Microsoft OneDrive. Alle diese Apps lassen sich beim Einrichten des Geräts nicht entfernen.

Nutzer, die sich bereits mit dem neuen Flaggschiff herumspielen, nutzen mittlerweile Tools wie ADB App Control, um die unnötige Software zu entfernen. Der Speicherplatz, der durch diese Apps belegt wird, kann sich schnell auf 17 GB summieren. Hinzu kommen die etwa 23 GB, die das System selbst beansprucht.

Während bei günstigeren Smartphones vorinstallierte Apps noch akzeptabel sind, ist die schiere Anzahl bei einem Gerät dieser Preisklasse ein Schlag ins Gesicht. Apple hat hier eine klare Linie: iPhones werden nahezu ohne Bloatware ausgeliefert. Samsung sollte sich ein Beispiel daran nehmen. Die Möglichkeit, Apps während der Einrichtung zu deaktivieren oder zu entfernen, ist längst Standard in anderen Betriebssystemen.

Es ist mehr als nur eine Frage der Benutzerfreundlichkeit: Die vorinstallierten Apps sind ein Zeichen dafür, dass Samsung die Nutzer nicht ernst nimmt. Die Konzentration auf Qualität und Benutzererfahrung scheint in den Hintergrund geraten zu sein. Diese Praxis ist nicht nur ärgerlich, sondern auch ein klarer Verstoß gegen das Vertrauen der Kunden.

Die Vorbestellung des Galaxy S26 Ultra bietet zwar einen Rabatt von bis zu 900 $ und einen 30 $ Samsung-Guthaben, doch diese Anreize können den Ärger über die Bloatware nicht aufwiegen. Der Kampf um Speicherplatz und ein reines Betriebssystem wird für viele Nutzer zum entscheidenden Faktor bei der Wahl des nächsten Smartphones.