Papst leo xiv. setzt auf ki: messen in 60 sprachen dank künstlicher intelligenz
Ein papst, der technik liebt
Papst Leo XIV. ist bekannt für sein Interesse an Technologie und hat bereits mehrfach auf die potenziellen Gefahren der künstlichen Intelligenz hingewiesen, insbesondere die Gefahr der Deshumanisierung. Er plädiert für eine verantwortungsvolle Regulierung dieser Technologie. Gleichzeitig erkennt die Kirche die Chancen der ki an und setzt sie nun für eine bahnbrechende Innovation ein: die zeitnahe Übersetzung von Messen in 60 verschiedene Sprachen.

Von latein zu volkssprachen: eine lange entwicklung
Über Jahrhunderte hinweg wurden katholische Messen in Latein gefeiert, was für viele Gläubige schwer verständlich war. Ein entscheidender Schritt zur Verständlichkeit war 1969, als Papst Paul VI. den Novus Ordo einführte. Dieser erlaubte die Verwendung von Volkssprachen, also den lokalen Sprachen der Gläubigen. Nun geht die Kirche einen weiteren Schritt, indem sie dank der ki eine simultane Übersetzung der Messen in 60 Sprachen anbietet.

Die technologie hinter der innovation: translated und lara
Für diese innovative Lösung setzt das Vatikan auf die italienische Firma Translated. Diese Plattform nutzt ein Netzwerk von fast 500.000 Muttersprachlern aus aller Welt, um die ki Lara zu trainieren. Translated kombiniert modernste Technologie mit traditionellem Fachwissen, indem sie neben verschiedenen ki-Übersetzungstools auch menschliche Übersetzer beschäftigt, die von vielen Kunden nachgefragt werden.

Wie funktioniert die echtzeitübersetzung?
Besucher der Basilikia St. Peter können über QR-Codes auf der Webseite Zugriff auf Echtzeitübersetzungen in Audio- und Textform der Liturgie erhalten. Der Dienst läuft direkt im Webbrowser, ohne dass eine App heruntergeladen oder spezielle Geräte benötigt werden – ein Smartphone reicht aus. Diese einfache Bedienbarkeit soll die Teilnahme für Besucher aus aller Welt erleichtern.
Lara: eine spezialisierte ki für den vatikan
Lara ist eine spezialisierte künstliche Intelligenz, die auf Echtzeitübersetzung basiert und auf dem LLM Carnegie-AI (Large Language Model) aufbaut. Laut einer Pressemitteilung soll Lara die sprachliche Barriere abbauen und die Botschaft der Kirche einem breiteren Publikum zugänglich machen. Papst Leo XIV., ein begeisterter Videospieler (wenn auch nicht der Art, die man erwartet), unterstützt dieses Vorhaben voll und ganz.
Ein universelles zeichen der verständigung
Laut Kardinal Mauro Gambetti spiegelt diese Initiative die universelle Berufung der katholischen Kirche wider.
