Okcupid verkauft drei millionen benutzerdaten an ai-firma
Die Datenschutzprobleme eskalieren. Eine Dating-App wie OKCupid verkaufte drei Millionen Fotos und private Daten an eine Firma für künstliche Intelligenz, ohne ihre Nutzer zu informieren oder ihr Einverständnis einzuholen.

Ftc schließt fall ab, ohne okcupid zu bestrafen
Die Federal Trade Commission (FTC) hat den Fall geschlossen, ohne gegen OKCupid eine Strafe zu verhängen. Stattdessen muss die Plattform sich verpflichten, nie wieder falsche Informationen zu verbreiten oder mit den Daten privater Nutzer zu handeln.
OKCupid gehörte zu Match Group, einem Unternehmen, das auch Tinder, Hinge, Plenty of Fish und andere Dating-Apps betreibt. Laut einem FTC-Bericht hatte OKCupid fast drei Millionen Benutzerfotos und weitere Informationen an einen Dritten übergeben, ohne jegliche Einschränkungen für den Datengebrauch aufzuerlegen.
OKCupid hat nie zugegeben, dass sie gegen die Datenschutzprinzipien ihrer eigenen Politik verstoßen hatte. Trotzdem musste sie zustimmen, ihre Praktiken im Datenschutz und Datenschutz zu verbessern, um die Erwartungen ihrer Nutzer zu erfüllen.
Die Entscheidung der FTC wird von Datenschützern als schwacher Ausgleich für die Verletzung von Benutzerrechten kritisiert. OKCupid und andere Dating-Apps haben stets behauptet, ihre Nutzer würden ihre Daten sorgfältig schützen. Doch diesbezügliche Missstände sind immer wieder aufgedeckt worden.