Motorola razr fold: pre-bestellungen für 1. april – und ein blick in die zukunft
Motorola hält Kurs auf den Buchklapp-Foldable-Markt. Nach dem Erfolg der Razr-Serie setzt das Unternehmen nun auf das Razr Fold, das mit einem beeindruckenden Display und einer verbesserten Robustheit die Konkurrenz herausfordern will.

Motorola setzt auf den razr fold: ein wettlauf gegen samsung
Die Pre-bestellungen für das Motorola Razr Fold beginnen in 15 Tagen – konkret am 11. April – zumindest für die FIFA-Variante. Motorola verlangt dafür 1.999 Euro und beinhaltet einen Moto Pen Ultra im Lieferumfang. Das Gerät ist mit einem 8,1-Zoll-internen P-OLED-Display mit 6.200 Nits Spitzenhelligkeit und einem 6,6-Zoll-externen Bildschirm ausgestattet. Angetrieben wird es vom Snapdragon 8 Gen 5, einem High-End-Chip, der nicht mit dem des Samsung Galaxy S26 Ultra vergleichbar ist.
Doch was macht das Razr Fold wirklich interessant? Motorola verspricht eine deutlich verbesserte Widerstandsfähigkeit. Dank Corning Gorilla Glass Ceramic 3 soll das Gerät Stürze besser überstehen als frühere Modelle – im internen Test lief es 75% besser.
Die Geschichte von Motorola im Smartphone-Bereich ist lang. Bereits 2009 brachte das Unternehmen den Motorola Droid auf den Markt, der als einer der ersten Android-Smartphones eine große Welle auslöste. Seitdem hat Motorola mit Modellen wie dem Droid 3, dem Droid Razr und dem Moto Z4 für Innovationen gesorgt. Diese Erfahrung sollte sich nun auch beim Buchklapp-Foldable auszahlen.
Motorola hat bereits mit dem Razr+ (2023) wichtige Fortschritte in Bezug auf die Größe des Quick View Displays erzielt. Das 3,6-Zoll-Display ermöglichte es Nutzern, bestimmte Apps auch ohne vollständiges Öffnen des Geräts zu nutzen. Samsung folgte diesem Beispiel und erhöhte die Größe des Cover Screens bei den Galaxy Z Flip Modellen. Das Galaxy Z Flip 7 verfügt nun über ein 4,1-Zoll-Display, das Samsung als „Flex Window“ bezeichnet.
Das Unternehmen hat bereits eine Webseite für das Razr Fold eingerichtet. Die Pre-bestellungen werden aber zunächst nur im Vereinigten Königreich möglich sein. Für die USA soll es später eine Ankündigung geben. Mit dem Razr Fold setzt Motorola einen neuen Akzent im Foldable-Markt, der sich in den nächsten Monaten weiterentwickeln wird.
Die Konkurrenz schläft nicht. Samsung wird versuchen, mit dem Galaxy Z Fold 8 zu antworten. Ob Motorola mit dem Razr Fold den Markt dominieren kann, wird sich zeigen. Aber eines ist sicher: Die Technologie der faltbaren Smartphones ist auf dem Vormarsch – und Motorola ist ein wichtiger Akteur in diesem Rennen.
n