Linus torvalds: linux-kern jetzt mit rust programmiert

Der Linux-Kern wird künftig auch mit dem Programmiersprach-Rust entwickelt. Linus Torvalds, Gründer von Linux, hat nach über 30 Jahren fast ausschließlichem Einsatz von C-Richtlinien den Wechsel offiziell verkündet.

Zwei Jahre lang wurde Rust im Kern-Quelltext getestet, ehe Torvalds das Projekt als abgeschlossen betrachtete. Die meisten Fehler, die durch versehentliche Memory-Allokation in C hervorgerufen werden, sind bei Rust nicht mehr möglich, da es explizite Referenzen und eine starke Typsicherheit vorschreibt.

Rust-unterstützung von microsoft und google

Microsoft und Google, zwei der größten Anwender von Linux, unterstützen den Einsatz von Rust in ihrem Open-Source-Projekt. Beide Unternehmen haben sich in der Rust Foundation engagiert, um die weitere Entwicklung und Verbreitung von Rust zu fördern.

Kein abruch von c-kodeteilen

Kein abruch von c-kodeteilen

Es bedeutet jedoch nicht, dass das gesamte C-Codebase ersetzt werden soll. Der größte Teil des aktuellen Linux-Kerns bleibt in C geschrieben und wird auch zukünftig so bleiben. Nur neue Funktionen und Komponenten werden mittels Rust entwickelt.

Rust auf dem vormarsch

Rust auf dem vormarsch

Rust hat sich in den letzten Jahren zu einer der am schnellsten wachsenden Programmiersprachen entwickelt. Es hat sich bei den Entwicklern in der Linux-Community etabliert und wird von Unternehmen wie Google, Meta, Microsoft, ARM, AWS und Huawei unterstützt.

Benefitte für sicherheit und leistung

Benefitte für sicherheit und leistung

Der Einsatz von Rust im Linux-Kern bringt Vorteile für die Sicherheit und Leistung des Systems. Da Rust explizite Referenzen vorschreibt, reduziert es die Anfälligkeit für Memory-Leaks und andere Fehler, die durch versehentliche Memory-Allokation entstehen.

Zukunftsaussichten für rust

Zukunftsaussichten für rust

Die Entscheidung von Torvalds, Rust im Linux-Kern zu unterstützen, könnte den Stellenwert von Rust innerhalb der Programmiersprachenvielfalt erhöhen. Rust hat sich in den letzten Jahren stetig entwickelt und wird sich in Zukunft weiterhin als attraktive Option für die Entwicklung von Systemsoftware etablieren.