Künstliche intelligenz & sozialmedien: warum enrique dans die technik-zukunft so kritisch sieht

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Kritische stimmen aus spanien: warum die tech-welt an einem scheideweg steht

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Von Ursula Becker | Aktualisiert am 2024-05-XX

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Enrique dans: der spanische tech-guru, der die welt wachrütteln will

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n Enrique Dans, Professor für Innovation an der IE Business School seit 1990 und einer der schärfsten Analysten Spaniens, gibt exklusiv Einblicke in zwei der wildesten Tech-Bereiche: Künstliche Intelligenz (KI) und Sozialmedien. Doch diesmal ist er nicht nur Beobachter – er ist Unternehmer. Sein Startup TuringDream, das auf autonome KI-Agenten in der Bildung setzt, steht vor einem Meilenstein: Im März wird ein „game-changing“ Produkt gelauncht. Doch die Realität ist härter als erwartet.n

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„Die jugend nutzt ki nur zum abcopieren – nicht zum lernen“

„Die jugend nutzt ki nur zum abcopieren – nicht zum lernen“

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n Dans kritisiert die kurzfristige Denkweise vieler Schüler:innen. Statt KI als Lernwerkzeug zu nutzen, setzen sie auf LLMs (Large Language Models), um Hausaufgaben zu machen. Sein Startup arbeitet mit autonomen KI-Agenten, die personalisierte Lernpfade erstellen sollen – doch der Markt ist noch nicht bereit. „Die Jugend ist brutale Kurzsichtigkeit“, sagt er.n

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n Gleichzeitig kündigte die spanische Regierung an, Sozialmedien für unter 16-Jährige zu verbieten – ein Schritt, den Dans für zu lasch hält. „Das Problem ist nicht nur die Jugend, sondern das gesamte System“, warnt er. Meta, TikTok und X verletzen systematisch Datenschutzgesetze und Rechtsstaatlichkeit.n

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Warum sozialmedien verboten gehören – und warum es funktionieren könnte

Warum sozialmedien verboten gehören – und warum es funktionieren könnte

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n Dans argumentiert: Sozialmedien basieren auf manipulativen algorithmen, die Nutzer:innen durch hyperpersonalisierte Werbung ausspionieren. Die EU hat hier klare Regeln – doch die Plattformen ignorieren sie. „Es geht nicht um Jugendschutz, sondern um den Schutz des Rechtsstaats“, betont er.n

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  • Meta (Facebook, Instagram)schlimmste Datenschutzverletzungen.
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  • TikTokaggressive Nutzerdaten-Sammlung.
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  • X (ehemals Twitter)einseitige Inhaltssteuerung.
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n Eine EU-weite Sperre wäre kein „Vaterstaat-Diktat“, sondern ein klares Signal: „Die Gesetze müssen gelten.“ Eine Gegenbewegung wäre denkbar – neue, datenschutzfreundliche Alternativen könnten entstehen.n

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Die ki-revolution: warum llms vielleicht doch nicht der weg zur agi sind

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n Seit November 2022 dominiert die Frage: Können LLMs zur Allgemeinen Künstlichen Intelligenz (AGI) führen? Dans zweifelt daran. Während US-Firmen wie Meta oder Google auf mehr Daten, bessere Hardware setzen, gehen die Chinesen einen anderen Weg: Sie entwickeln kostengünstigere, aber effizientere algorithmen.n

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n Sein Vergleich: LLMs lernen nicht die Realität, sondern unsere Wahrnehmung davon. „Sie trainieren mit Daten – guten, schlechten und mittelmäßigen“, erklärt er mit Bezug auf Platons Höhlenallegorie. Die Lösung? World Models – Systeme, die die Welt simulieren und vorhersagen können, statt nur Wörter zu raten.n

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Die agi-herausforderung: warum china und europa im vorteil sind

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n Yann LeCun (ehemals Meta), Demis Hassabis (Google DeepMind) und selbst Mistral AI arbeiten an World Models – einer Mischung aus KI, Robotik und virtuellen Simulationen. Doch wie realistisch ist AGI überhaupt?n

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Land/RegionStrategieChancen
USABig Tech + Nvidia-HardwareMassive Investitionen, aber teuer und ressourcenintensiv
ChinaKode-Open-Source + lokale HardwareKostengünstig, schnellere Iterationen
EuropaFokus auf Ethik & Open SciencePotenzial durch kulturelle Nähe zu Open-Source
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n Dans ist skeptisch: Eine neuronale Verbindung ist komplexer als 0 und 1. AGI erfordere vielleicht neue Ansätze – etwa die Kombination aus Sprache, Sensoren und virtuellen Welten.n

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Fazit: drei schlüsselfragen für die tech-zukunft

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n Dans‘ Analyse wirft drei zentrale Fragen auf:n

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  1. Können Sozialmedien reguliert werden – oder braucht es ein radikales Umdenken?
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  3. Führt der aktuelle KI-Wettlauf wirklich zur AGI – oder blockieren wir uns selbst?
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  5. Wie viel Kontrolle sollten wir über unsere digitalen Werkzeuge behalten?
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n Sein Appell: „Technologie sollte uns dienen – nicht beherrschen.“ Die Debatte ist eröffnet.n

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