Kindle 5.19.3: pdfs werden zum interaktiven arbeitsblatt – jetzt auch auf colorsoft

Amazon hat mit der Version 5.19.3 ein Update für seine Kindle-Geräte veröffentlicht, das die Nutzung von PDF-Dateien revolutioniert. Wer bisher nur statische Dokumente lesen konnte, kann nun direkt Text markieren, Notizen hinzufügen und sogar auf dem Kindle Scribe handschriftlich an PDFs anfertigen.

Pdfs endlich interaktiv: kindle bekommt neuen turbo

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Die bisherige Nutzung von PDF-Dateien, die per USB auf den Kindle übertragen wurden, war denkbar einfach, aber wenig flexibel. Jetzt ändert sich das grundlegend. Nutzer können Textabschnitte selektieren, wichtige Passagen hervorheben und Kommentare hinterlassen – Funktionen, die zuvor ausschließlich für Bücher aus dem Amazon Store verfügbar waren. Die Navigation innerhalb der Dokumente wurde zudem deutlich flüssiger, wodurch das Leseerlebnis dem eines herkömmlichen E-Buchs näherkommt.

Besonders interessant ist die Erweiterung auf den Kindle Scribe. Hier können Nutzer nun direkt auf die per USB übertragenen PDFs schreiben, was das Gerät zu einem äußerst vielseitigen Werkzeug für Notizen, Korrekturen und Anmerkungen macht. Ein echter Gamechanger für Studenten und Berufstätige.

Doch damit nicht genug: Die Verbesserungen sind auch für die farbigen Kindle-Modelle wie den Kindle Colorsoft und den Kindle Scribe Colorsoft verfügbar. Grafiken und Bilder werden nun in Farbe dargestellt, was die Nutzung von technischen Dokumentationen oder farbigen Lehrbüchern deutlich erleichtert. Das Update beinhaltet zudem diverse Fehlerbehebungen und allgemeine Performance-Verbesserungen. Die Installation erfolgt in der Regel automatisch per WLAN, eine manuelle Installation über die Amazon-Website ist ebenfalls möglich.

Die Aktualisierung 5.19.3 ist zwar kein radikaler Funktionsumfang, aber ein wichtiger Schritt hin zu einem flexibleren und funktionsreicheren Kindle. Die Möglichkeit, PDF-Dateien umfassend zu bearbeiten, macht das Gerät zu einem echten Allrounder für Studium und Arbeit. Und das, obwohl viele Nutzer die einfache PDF-Wiedergabe schon lange kritisiert hatten.

Amazon setzt damit einen weiteren Akzent auf die Vielseitigkeit seiner Geräte – und zeigt, dass selbst vermeintlich etablierte Technologien noch Raum für Verbesserungen bieten. Der Kindle wird so zu mehr als nur einem E-Reader.