Indra und hanwha schließen 4,5 milliarden-euro-abkommen für spanische artillerie

Indra hat ein Abkommen mit der südkoreanischen Firma Hanwha unterzeichnet, um in Spanien den neuen selbstfahrenden Haubitzen entwurfen und herzustellen. Der Vertrag ist mit über 4,5 Milliarden Euro dotiert und soll die Produktion von 500 direkt und über 1.500 indirekt neu geschaffenen Arbeitsplätzen generieren.

Spanien erhält erste eigene haubitzen seit jahrzehnten

Spanien erhält erste eigene haubitzen seit jahrzehnten

Die neue spanische Artillerieplattform basiert auf der südkoreanischen K-9-Plattform, die als eine der fortschrittlichsten weltweit gilt. Indra wird diese Technologie übernehmen und in Spanien adaptieren, um eine 100-Prozent-eigene Lösung zu kreieren.

Das Vorhaben umfasst zwei Phasen. Die erste Phase beinhaltet die Fertigung der Barrelette in den Indra-Anlagen in Gijón. In der zweiten Phase wird das restliche Fahrzeug und die Waffensysteme in einer neuen spanischen Anlage, die bis 2027 in Betrieb genommen werden soll, montiert.