Hsbc plantet neue stellenabbau-strategie

Die britische Großbank HSBC setzt einen neuen Kurs, indem sie bis zu 20.000 Stellen abbauen will, um ihre administrativen Kosten zu reduzieren. Dies bedeutet etwa 10% der Gesamtbelegschaft. CEO Georges Elhedery hat diese Strategie bereits seit 2024 umsetzen lassen.

Stellenabbau vor dem hintergrund von ai-boom

Stellenabbau vor dem hintergrund von ai-boom

Der Schritt erfolgt mitten im Boom von Künstlicher Intelligenz (AI). HSBC plant, die Technologie in Bereichen wie Kundendienst, Identitätsprüfung und Transaktionsüberwachung einzusetzen, um die Rentabilität zu optimieren. Doch dies bedeutet auch, dass zahlreiche Jobs an die Künstliche Intelligenz abgegeben werden könnten.

Laut einem Bloomberg-Intelligence-bericht von letztem Jahr könnten globale Banken bis 2029 etwa 200.000 Stellen abbauen, wenn die AI stärker in Bereichen eingesetzt wird, die momentan von Menschen ausgeführt werden.

Die Stellenabbau-Strategie von HSBC umfasst auch eine Kulturwende, bei der sich das Unternehmen stärker an die Wall-Street-Modelle orientiert. Hierbei werden die bestperformenden Mitarbeiter besser belohnt, während die unterperformenden ermutigt werden, neue Chancen außerhalb der Firma zu suchen.

Das Unternehmen plant, 1500 Millionen Dollar an Kosten zu sparen, sechs Monate vor dem ursprünglich geplanten Termin. Die direktoren Finanziellen Pam Kaur erklärte, dass die Bank die AI nutzen will, um sowohl Kosten zu reduzieren als auch die Produktivität der Mitarbeiter zu steigern.