Hbr-studie: ai-dienste fressen uns das gehirn leer
Ein neues Phänomen bei
der Arbeit mit künstlicher Intelligenz (KI) steckt auf den Schreibtischen vieler Unternehmen: das so genannte 'AI-Burnout'. Ein Forschungsbericht der Harvard Business Review (HBR) hat diesem Phänomen einen Namen gegeben und herausgefunden, dass es bei über einem Viertel der Beschäftigten auftritt.
Die folgen sind erheblich
Die Studie beschreibt eine mystische Art von Müdigkeit, die nicht mehr durch lang anhaltende Arbeitszeiten oder hohe Belastungen erklarbar ist. Es handelt sich um einen Zustand, in dem die Gehirne der Betroffenen in einem Daueraufgabenmodus arbeiten und nie mehr ausruhen können. Beschwerden wie Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme und Schwierigkeiten, Informationen zu verarbeiten, werden hierbei häufig beobachtet.
Die HBR-Studie weist darauf hin, dass die Ursache für dieses Phänomen in der Tendenz liegt, KI-Dienste übermäßig zu nutzen, um eine zu hohe Last zu verarbeiten, die eine Einzelperson nicht bewältigen kann. Durch die Abhängigkeit von diesen Tools entstehen Zyklen, in denen die Anwendung von KI zu mehr Aufgaben führt, die ihrerseits wiederum die Notwendigkeit eines noch intensiveren Einsatzes von Technik auslösen.
Experten warnen, dass Unternehmen, die ihre Mitarbeiterinanspruchnahme lediglich anhand der Anzahl abgeschlossener Aufgaben messen, langfristig schwere Konsequenzen riskieren. Die Gesundheit und die Motivation der Belegschaft könnten leiden, wenn diese Art von Burnout nicht frühzeitig erkannt und behandelt wird.
Um diesem Phänomen entgegenzuwirken, empfehlen die Experten, eine 'Diet of Supervision' zu führen. Dies bedeutet, dass KI-Dienste nicht für jede Aufgabe eingesetzt werden sollten, sondern nur dann, wenn sie echten Mehrwert erbringen.
