Europa se lanza en un camino solitario en la producción de chips
Die Europäische Union steht vor einer tiefgreifenden technologischen Kreuzung, da sie unabhängiger von ausländischen Akteuren werden möchte, die ihre Macht bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben, wie die USA und China. Um diesem Problem – sowohl der Gegenwart als auch der Zukunft – beizukommen, hat die EU 2023 das europäische Chips-Gesetz erlassen, das unter anderem das Ziel verfolgt, bis 2030 20 Prozent der weltweiten Prozessoren herzustellen. Doch diese Realität liegt heute noch sehr fern, da die EU nur etwa 10 Prozent der weltweiten Chips produziert, während wichtige Akteure in Asien (TSMC) und in den USA (Intel) tätig sind.

Europa will einen eigenen wert im chipmarkt schaffen
Im Kontext von geopolitischen Konflikten von großer Bedeutung will die EU ihrem Wert im weltweiten Chip-Handel hinzufügen, obwohl bislang keine konkreten Projekte außerhalb von Papierkram mit Milliardeninvestitionen existieren. Und natürlich sind auch externe Akteure wie Intel und TSMC, Letzterer der weltgrößte Halbleiterproduzent, dabei, mit den fortschrittlichsten Computertechniken. Gegenüber China und den USA, den unbestreitbaren Mächten in der Technologie, hat sich die EU auf ein regulatorisches Framework geeinigt, das ihre Unabhängigkeit sichert, auch wenn sie noch sehr weit davon entfernt ist.
Die USA haben in den letzten Jahren gelehrt, dass die Technologieunternehmen eines Landes für andere Angelegenheiten von entscheidender Bedeutung sein können, die nur marginal mit der Technologie zusammenhängen. So folgte die Trump-Regierung der chinesischen Politik und übernahm 10 Prozent der Intel-Aktien für 8,9 Milliarden US-Dollar. Doch dies war kein plötzlicher ideologischer Wechsel von Donald Trump, sondern ein effektiver Schritt, um die weltweite Chipproduktion unter Kontrolle zu halten. Leider hat China einige Vorteile, wie die Zugänglichkeit natürlicher Ressourcen und die Materialien, die für die Halbleiterproduktion und -montage verwendet werden. Und in Bezug auf seltene Erden ist China fast unverwundbar. An diesem Ufer des Atlantiks ist die EU sich bewusst, dass sie mit beiden Riesen nicht konkurrieren kann, daher zielt die Idee nicht auf völlige Unabhängigkeit, sondern auf Interdependenz, was bedeutet, einen eigenen Wert im Chipmarkt zu schaffen, auch wenn es immer ein Markt bleibt, den Intel und TSMC bereits aufgebaut haben.
Das europäische Chips-Gesetz ist auf diese Weise ausgerichtet, das Ziel zu verfolgen, eine führende Region in der Chip-Technologie zu werden, aber immer im Blick auf einen größeren globalen Markt. Daher hat sich die Strategie auch auf die Mega-Fabriken dieser Hersteller in Europa konzentriert, was nicht bedeutet, dass die EU mehr unabhängig würde, sondern dass sie mehr Produkte auf lokaler Ebene herstellen würde, auch wenn sie von ausländischen Unternehmen betrieben würden. Wie auch immer, die EU bleibt in einem Debattenkreis, der andere Politikbereiche wie den Datenschutz oder die künstlicheIntelligenz betroffen hat, indem sie immer eine garantistische Regulierung für die Nutzer fordert, jedoch in einer Bürokratie steckt, die vielleicht zu viel ist.
