Britische mobilfunkanbieter warnen vor rationierter netzabdeckung

Die britischen Mobilfunkanbieter Vodafone, Three, Virgin Media O2 und EE, ein Tochterunternehmen von BT, haben die Regierung in London gewarnt, dass sie von einem lokalen Energieunterstützungsschema ausgeschlossen werden, was möglicherweise zu Netzarbeiterrationierung führen könnte.

Gründe für die warnung

Die Energiepreise sind in Großbritannien seit Kriegsausbrüchen in Iran und Ukraine drastisch angestiegen. Es ist jedoch nicht nur die britische Regierung, die unter den hoheitlichen Preisen leidet. Europa insgesamt hat mit Preissprüngen zu kämpfen, da es seine Beziehungen zu Russland abgebrochen hat.

Die Mobilfunksektor ist besonders anfällig, da er eine Vielzahl von Energie verbraucht. Laut Angaben verbraucht der Sektor fast eine Terawattstunde pro Jahr, was etwa der Stromversorgung von 370.000 Haushalten entspricht.

Vorläufige maßnahmen

Vorläufige maßnahmen

Die Telekombetriebe haben den britischen Regierung angeregt, Pläne für den Ausbau ihrer 5G-Netzwerke aufzuschieben. Dies könnte zu Stellenabbau oder Verschleppung von Arbeitsplätzen ins Ausland führen.

Es gibt jedoch Hoffnung, dass die Unternehmen ihre Netze nicht vollständig rationieren, sondern dass sie lediglich die Geschwindigkeit reduzieren oder die Preise erhöhen. Kunden würden dann möglicherweise gegen Ende des Monats oder während der Spitzenzeiten auf eine geringere Netzabdeckung zurückgreifen müssen.

Die britische Regierung muss nun entscheiden, wie sie die Mobilfunksektor unterstützen wird, um eine Netzarbeiterrationierung zu vermeiden. Die Anbieter hoffen, dass sie kritische nationale Infrastrukturstatus zugesprochen bekommen, um an die Energieunterstützungsschmiere zu gelangen.