Iran droht mit angriffen auf us-technologieunternehmen – apple betroffen

Die Bedrohung durch das iranische Islamische Revolutionsgarde (IRGC) hat eine Welle der Besorgnis ausgelöst. Laut Berichten der CBS News droht dem IRGC mit Angriffen auf US-amerikanische Technologie- und Finanzunternehmen im Nahen Osten. Die Liste der Zielunternehmen umfasst prominente Namen wie Apple, Microsoft, Intel, Google, Meta, IBM, Nvidia und Cisco. Auch Finanzinstitute wie J.P. Morgan, der Automobilhersteller Tesla und der Flugzeugbauer Boeing stehen auf der schwarzen Liste.

Die iranische militärführung verdächtigt die unternehmen der spionage für die us-regierung.

Die iranische militärführung verdächtigt die unternehmen der spionage für die us-regierung.

Der IRGC bezeichnete Apple, Google und andere Technologiekonzerne als "Terroristen" und forderte ihre Mitarbeiter auf, ihre Arbeitsplätze sofort zu verlassen, um ihr Leben zu retten. Zudem wurden Einwohner in einem Kilometer Entfernung von diesen Unternehmen aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Diese Drohung folgt auf frühere Äußerungen, die auf eine Ausweitung der "legitimen Ziele" des Iran hindeuteten.

Die iranische Führung argumentiert, dass diese Unternehmen als Spione für die US-Regierung fungieren und die US-Militärs bei Angriffen auf den Iran unterstützen. Die USA hätten wiederholt ihre Warnungen ignoriert, so der IRGC. Die Informationstechnologie (IT) und künstliche Intelligenz (KI) Unternehmen seien eine Erweiterung der US-Regierung, die bei der Auswahl von Angriffszielen für die USA helfen.

Trotz der Warnung des IRGC reagierten die Anleger auf Apple-Aktien verhalten. Der Aktienkurs stieg am Dienstag um 2,9 % auf 253,79 US-Dollar. Auch im Nachmittagshandel konnte Apple noch leicht zulegen. Die USA haben angekündigt, jeden Angriff des IRGC abzuwehren. Obwohl der Iran keine Raketen besitzt, die die USA erreichen könnten, besteht die Sorge vor Terroranschlägen auf US-amerikanische Technologie- und Finanzunternehmen innerhalb der USA.

Die Zahl der betroffenen Unternehmen und die mögliche wirtschaftliche Auswirkung auf die globalen Märkte sind immens. Die Situation unterstreicht die zunehmende Spannungen zwischen den USA und dem Iran und die Bedrohung für internationale Geschäftsinteressen.

Die Reaktion der Märkte zeigt, dass die Technologiebranche zwar berührt, aber nicht zerschlagen wird. Doch die Gefahr bleibt bestehen: Die Eskalation der Konflikte im Nahen Osten könnte weitreichende Folgen für die Weltwirtschaft haben.