DIGI: Keine Pläne für eine Übernahme durch Vodafone oder Telefónica
Digi bestreitet gerüchte über mögliche Übernahmen
DIGI hat alle Gerüchte über eine mögliche Übernahme durch Vodafone oder Telefónica widerlegt. Die rumänische Operadora erlebt derzeit ihren besten Moment und hat im ersten Halbjahr 2023 fast 10 Millionen Kunden gewonnen. Die Gesellschaft plant, diese positive Entwicklung fortzusetzen.
Pläne zur selbstständigkeit
DIGI plant, von einer OMV (Operadora Móvil Virtual) zu einer eigenständigen Mobilfunk- und Glasfaserinfrastruktur zu wechseln, die bisher von Telefónica gemietet wurde. Die Gesellschaft hat kürzlich Rothschild als Finanzberater engagiert, um die Machbarkeit einer Börsennotierung zu prüfen.
Börsengang in spanien
DIGI plant, im Jahr 2026 an der Börse in Spanien zu debütieren. Die Gesellschaft hat Barclays, Santander und UBS als globale Koordinatoren der Börsenoperation engagiert. Diese Banken werden das Börsengang-Team anführen, obwohl sich die Operation derzeit noch in einer frühen Phase befindet.
Wachstum in spanien
DIGI plant, im Jahr 2026 an die Börse zu gehen, um in Spanien weiter zu wachsen. Die Gesellschaft könnte sich im April 2024 mit der bevorstehenden Börsennotierung von MasOrange messen. DIGI könnte versuchen, ihre Pläne zu beschleunigen, um sich einen Vorteil zu verschaffen.
Finanzierung und wettbewerb
DIGI könnte bis zu 30% des Kapitals mit einer öffentlichen Angebotsaktion (OPS) und einer öffentlichen Verkaufsaktion (OPV) anbieten. Die Gesellschaft hat sich zu einem ernsthaften Wettbewerber für Vodafone, MasOrange und Movistar entwickelt und hat eine Marktanteilsquote von etwa 10% in Spanien erreicht.
Kundenzufriedenheit
DIGI hat kürzlich auf die Beschwerden der Kunden reagiert und einen der am häufigsten kritisierten Probleme gelöst. Die Gesellschaft plant, durch den Börsengang zusätzliche Finanzierung zu erhalten, um in Spanien weiter zu wachsen und ihre 5G-Mobilfunk- und Glasfasernetzwerke auszubauen.
Wachstum und wert
Das Wachstum der letzten Jahre hat DIGI zu einem der vier größten spanischen Anbieter gemacht, mit einer Bewertung von etwa 2.500 Millionen Euro. Die Gesellschaft plant, zwischen 25% und 30% des Kapitals zu verkaufen.