Bizum muss 80.000 Euro Strafe zahlen nach Datenleck
Datenleck bei bizum
Die Plattform für Zahlungen Bizum muss eine Strafe von 80.000 Euro zahlen, nachdem festgestellt wurde, dass die persönlichen Daten von 20.000 Nutzern geleakt wurden. Mehr als 2.600 dieser Daten sind in der Dark Web aufgetaucht.
Hintergrund des datenlecks
Die Ereignisse begannen 2020, als ein Nutzer bemerkte, dass er mit einem einfachen Skript auf die Initialen, Nachnamen und Mobilnummern anderer Nutzer zugreifen konnte. Diese Informationen erscheinen auf den Belegen für Geldüberweisungen, um sicherzustellen, dass der Empfänger korrekt ist.
Erste reaktionen
Die spanische Datenschutzbehörde AEPD wurde informiert und Bizum versicherte, dass präventive Maßnahmen ergriffen wurden, wie das Blockieren von Nutzern, die mehr als 30 Zahlungsversuche ohne Abschluss durchführen. Die AEPD war zufrieden und schloss den Fall.
Wiederholter hackerangriff
Einige Monate später wurde ein Hacker dabei beobachtet, wie er das System ausnutzte, um die Daten von 20.070 Nutzern zu stehlen. Diese Daten wurden später in der Dark Web veröffentlicht.
Reaktion der aepd
Die AEPD hat Bizum eine Strafe von 100.000 Euro auferlegt, die später auf 80.000 Euro reduziert wurde. Bizum argumentierte, dass die Daten nicht für Betrug verwendet werden können und das Risiko für die Nutzer gering ist.
Empfehlungen für betroffene
Wenn Sie betroffen sind, sollten Sie auf verdächtige SMS, Nachrichten oder Anrufe achten, die in Ihrem Namen von Bizum oder anderen Entitäten stammen könnten. Diese könnten Teil einer Betrugsversuch sein.
Zusammenfassung
Bizum hat eine Strafe von 80.000 Euro erhalten, nachdem es sich herausstellte, dass die persönlichen Daten von 20.000 Nutzern geleakt wurden. Die AEPD hat Bizum für die mangelnde Transparenz und das fehlende Benachrichtigen der Betroffenen kritisiert.